16.04.2019

Trinet-Fallen zur Borkenkäferbekämpfung

Überall in der Bezirksförsterei Bissendorf sind in den letzten Tagen und Wochen die sogenannten Trinet-Fallen aufgestellt worden. Ziel ist es, mit ihnen möglichst viele Borkenkäfer aus der ersten Käfergeneration abzufangen. Jeder Borkenkäfer, der jetzt in Kontakt mit den Fallen kommt, kann sich nicht weiter vermehren und so mindern wir das Risiko immenser Waldschäden durch dieses kleine Insekt.

 

Wie funktioniert die Falle? Das pyramidenförmige Netz ist mit einem Kontakgift versehen. Die Borkenkäfer, die sich nach den in der Pyramide hängenden Pheromonen orientieren, landen auf dem Netz und kommen so in Kontakt mit dem Gift. 3 Sekunden Giftkontakt reichen aus, um den Borkenkäfer zu töten. Das System ist im Gegensatzt zu den früher häufig genutzen Schlitzfallen wartungsarm, bei diesen musste regelmäßig die Fangschublade geleert werden. Bei den Trinet-Fallen genügt es, das Netz auf die Intaktheit zu kontrollieren und gegebenenfalls neue Pheromonampullen zu installieren, wenn die alten ihre Wirkung verloren haben.

 

Auch wenn das Gift für Menschen in dieser Konzentration nicht gefährlich ist, sollten Sie trotzdem bitte den Hautkontakt vermeiden.

11.04.2019

SWR-Beitrag über die Borkenkäfer-Situation

Baden-Württembergs erste Borkenkäfer-Managerin berichtet über den Kampf gegen Buchdrucker, Kupferstecher und Co. rund um die Gemeinde Waldshut.

11.04.2019

Neue Waldschutzrichtlinie

Das Niedersächsische Ministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz hat rückwirkend zum 01.03.2019 eine neue Richtlinie zum Waldschutz und zur Borkenkäferbekämpfung verabschiedet. Diese steht Ihnen unterhalb zum Download zur Verfügung.

Waldschutzrichtlinie 2019
2019-04-05_ML_Richtlinie_Waldschutz (1).[...]
PDF-Dokument [145.5 KB]

11.04.2019

Kalamitätsholz nach §34 b Abs. 4 Nr. 2 EStG

Bei Holz, das aufgrund von Kalamitäten (Sturm/Borkenkäfer/Dürre etc.) anfällt, können Sie als betroffene/r Waldbesitzer/in eine Minderung des Steuersatzes geltend machen.

 

Dazu ist es notwendig, dass Sie, noch bevor Sie mit der Aufarbeitung des geworfenen Holzes beginnen, eine Schätzung der angefallenen Holzmenge an das zuständige Finanzamt übermitteln. Einen entsprechenden Vordruck finden Sie unterhalb des Artikels.

 

Erst dann können Sie anfangen, Ihr Holz aufzuarbeiten bzw. aufarbeiten zu lassen. Liegen die endgültigen Mengen vor, müssen diese erneut an das Finanzamt übermittelt werden. Auch diesen Vordruck finden Sie unten angefügt.

 

Die Abschlussmeldung sowohl für "Friederike" als auch für den Borkenkäfer muss mit Vorliegen der endgültigen Mengen sofort an das zuständige Finanzamt erfolgen.

Druckversion Druckversion | Sitemap
© Waldschutzgenossenschaft Schledehausen